Singing the blues...
Scott Ward von with.us ist der Steven Slater des Webdesigns! In einem hübschen, kleinen, selbst komponierten Song bringt er die ganze Frustration auf den Punkt, die das Webdesign in einer Welt mit sich bringen kann, in der Microsofts Internet Explorer immer noch der meist benutzte Webbrowser ist.
Insbesondere in der mittlerweile zehn Jahre alten Version 6 kann der Internet Explorer
(Branchenjargon: "IE") für Webdesigner zu einer echten Heimsuchung werden. Bilder und Grafiken verrutschen, Transparenzen werden nicht dargestellt und manchmal verschwinden ganze Seitenbereiche - ganz zu schweigen von modernen Anwendungen, die er gar nicht erst ausführt.
Die Folge sind immer wiederkehrende, unerfreuliche Diskussionen mit wenig internet-affinen Kunden. Sie reagieren genervt, weil Ihre Website "kaputt" ist und sehen nicht ein, warum SIE ihren Browser auf die derzeit aktuelle Version 8 updaten sollen, wo doch der Webdesigner ganz offensichtlich seinen Job nicht gemacht hat.
Dass der IE6 trotzdem immer noch einen Marktanteil von 16% hat, nervt immer mehr Entwickler, die sich schlicht weigern, auf das alte Ding noch Rücksicht zu nehmen. Stattdessen setzt die Branche mittlerweile darauf, dass der IE6 umso schneller aussterben wird, je mehr Webseiten in ihm nicht korrekt dargestellt werden. Und sie sind in guter Gesellschaft, denn Platzhirsche wie Google oder YouTube unterstützen den einstmals als revolutionär gefeierten Dinosuarier unter den Webbrowsern längst nicht mehr.
A propos YouTube: Scott Wards Auftritt vor begeistern jubelnden Kollegen will ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten...
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Blaues e oder oranger Fuchs?
Den Mozilla Firefox downloaden können Sie übrigens kostenlos auf der Website von Mozilla Europe.
Und wenn Sie doch lieber mit dem Blauen e unterwegs sein möchten, dann bekommen Sie die aktuelle Version auf der Website von Microsoft. Derzeit ist die Version 8 die neueste, seit einigen Tagen wird die Version 9 als Beta zum Testen angeboten.
Den IE9 wird es übrigens nicht mehr für Windows XP geben, so dass ein Kauf des Betriebssystem Windows 7 notwendig wird. Honni soit qui mal y pense...